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Blaulicht

POL-KS: Schüsse in Wohnhaus sorgen für Polizeieinsatz in Bettenhausen

Symbolbild Polizei (Quelle: Pixabay)

Kassel (ots) –

Kassel-Bettenhausen:

Ein lautstarker Streit im Kasseler Stadtteil Bettenhausen, bei dem mehrere Schüsse aus zwei Schreckschusswaffen abgegeben wurden, rief am gestrigen Sonntagmorgen ein größeres Polizeiaufgebot auf den Plan. Der Einsatz endete schließlich mit der Festnahme eines erheblich unter Alkoholeinfluss stehenden 57-jährigen Mannes.

Gegen 11 Uhr hatten Anwohner aus der Straße „Unter dem Steinbruch“ bei der Polizei gemeldet, dass sie einen lauten Streit und schussähnliche Geräusche aus einem Mehrparteienhaus wahrgenommen hatten. Noch während der Anfahrt mehrerer Streifen konnten die Mitteiler erneut einen lauten Knall aus einer Wohnung des Hauses hören. Was dort genau vor sich ging, war noch völlig unklar. Das Haus wurde daher durch mehrere mit besonderer Schutzausrüstung ausgestatteten Notfall-Interventionsteams (NIT) der Polizei betreten, wo in der lokalisierten Wohnung mehrere Personen angetroffen werden konnten. Es handelte sich um eine Wohngemeinschaft, in der es offenbar zu einem verbalen Streit zwischen den Bewohnern gekommen war. Im Zimmer des 57-Jährigen wurden von den Polizisten zwei unter einer Bettdecke versteckte Schreckschusswaffen sowie die dazugehörende Munition gefunden und sichergestellt. Bisherigen Ermittlungen nach hatte der Tatverdächtige mit den Waffen mehrere Schüsse aus einem offenen Fenster heraus abgegeben, ohne dass jemand verletzt wurde. Gegen die Festnahme setzte sich der 57-Jährige erheblich zur Wehr, indem er nach den Polizisten schlug. Da er hierbei leicht verletzt wurde, brachte ein Rettungswagen den Mann anschließend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei ihm rund 2,2 Promille, weshalb ein Arzt eine Blutprobe entnahm, die Aufschluss über seine genaue Alkoholisierung geben soll.
Der 57-Jährige muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Ulrike Schaake

Pressesprecherin
Tel. 0561 – 910 1021

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