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Blaulicht

Bundespolizeidirektion München: Mutmaßlicher Schleuser bewaffnet und unter Drogeneinfluss – Festnahme der Bundespolizei bei Grenzkontrollen anlässlich G7-Gipfel

Neuhaus am Inn (ots) –

Die Bundespolizei hat Sonntagnacht (26. Juni) einen mutmaßlichen Schleuser auf der BAB 3 nahe der Anschlussstelle Pocking gefasst. Abgesehen von fünf syrischen Migranten entdeckten die Bundespolizisten auch Cannabis und ein Messer im Auto des 23-Jährigen. Der Syrer steuerte das Fahrzeug offenkundig unter Drogeneinfluss.

Gegen 23:30 Uhr stoppten Bundespolizisten den Fahrer eines Wagens mit slowakischer Zulassung aufgrund seiner extrem unsicheren Fahrweise. Im Auto befanden sich neben dem Fahrzeugführer fünf syrische Migranten, darunter ein Kleinkind und ein Jugendlicher. Die Personen konnten keine Dokumente vorlegen, die zur Einreise nach Deutschland berechtigt hätten. Das Fahrzeug selbst war für maximal fünf Insassen zugelassen. Nur der 23-jährige Fahrer war angeschnallt. Im Wageninneren fanden die Beamten zudem ein Taschenmesser und rund ein Gramm Cannabis. Beides konnten die Fahnder dem Fahrer zuordnen und stellten es sicher. Ein bei ihm durchgeführter Drogenschnelltest zeigte an, dass er unter Drogeneinfluss stand. Nach Angaben eines der Geschleusten fuhr der 23-Jährige unterwegs immer wieder in Schlangenlinien und geriet dabei auch auf die Fahrspur des Gegenverkehrs.

Die Bundespolizeiinspektion Passau ermittelt gegen den Syrer wegen Einschleusens mehrerer Ausländer unter Mitführung einer Waffe. Er wird ferner beschuldigt, die Geschleusten einer gefährdenden Behandlung ausgesetzt zu haben. Zudem leiteten die Beamten weitere Ermittlungsverfahren wegen des Führens eines Fahrzeuges unter Einfluss berauschender Mittel sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Die Staatsanwaltschaft Passau ordnete eine Blutentnahme an. Das Amtsgericht Passau erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Die Beamten lieferten den 23-Jährigen in die Justizvollzugsanstalt Passau ein. Die drei erwachsenen Migranten sowie den Jugendlichen erwartet eine Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise. Alle Migranten wurden nach Österreich zurückgewiesen.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion München
Einsatzbegleitende Presse- und Öffentlichkeitarbeit
Infanteriestraße 6 | 80797 München
Telefon: +49 (0) 89 12149-5810 | Fax: +49 (0) 89 12149-7599
E-Mail: presse.muenchen.G7@polizei.bund.de
Twitter: @bpol_by

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