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Blaulicht

BPOL NRW: Geladene Waffe in der Jackentasche – Bundespolizei ermittelt

Siegburg (ots) –

Am Sonntag (05. Dezember) kontrollierten Bundespolizisten am Bahnhof Siegburg/Bonn einen 23-jährigen Kölner und seine 18-jährige Begleiterin. Im Zuge der Befragung wies der Mann die Beamten auf seine mitgeführte Schreckschusswaffe hin, für die er nach eigenen Angaben einen kleinen Waffenschein besitzen würde – die Nachfrage beim Polizeipräsidium Köln sagte allerdings etwas Anderes.

Am Sonntagabend gegen 20:00 Uhr gab ein 23-jähriger Mann aus Köln im Rahmen einer polizeilichen Kontrolle am Bahnhof Siegburg das Mitführen einer unterladenen Schreckschusswaffe zu. Die Bundespolizisten durchsuchten den Bahnreisenden und fanden griffbereit in der rechten Jackentasche eine echte Schusswaffe mit Magazin und 3 Patronen auf. Entgegen seiner Aussagen war die Waffe geladen. Weiterhin gab der Kölner an, den notwendigen kleinen Waffenschein zu besitzen, ihn nur nicht dabeizuhaben. Nach sofortiger Kontaktaufnahme mit der Polizei Köln und der Rückschau im System, konnte jedoch kein rechtmäßig zugewiesener Waffenschein gefunden werden. Die Bundespolizisten beschlagnahmten die Kurzwaffe mit Munition und fertigten eine Strafanzeige wegen „Verstoßes gegen das Waffengesetz“.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Köln
Christin Fußwinkel

Telefon: +49 (0) 221/16093-102
Mobil: +49 (0) 173 56 21 184
E-Mail: presse.k@polizei.bund.de
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Internet: www.bundespolizei.de

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