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Blaulicht

POL-K: 211207-1-K Drei Raubüberfälle auf Juweliere und Geldtransporter – Haftbefehl nach Hinweis aus „Aktenzeichen XY“ in Spanien vollstreckt

Symbolbild Polizei (Quelle: Pixabay)

Köln (ots) –

Nachtrag zu den Pressemeldungen

vom 24. Mai 2016 Ziffer 4 (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3335452),

vom 25. Mai 2016 Ziffer 1 (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3336050),

vom 27. Mai 2016 Ziffer 8 (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/3337920),

und vom 2. Juni 2020 Ziffer 5
(https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/4612230 )

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Staatsanwaltschaft und Polizei Köln geben bekannt:

Nach bewaffneten Raubüberfällen auf zwei Juweliere und einen Geldtransporter in den Jahren 2015 und 2016 hat die spanische Polizei am 26. September 2021 einen vom Amtsgericht Köln erlassenen Haftbefehl gegen einen 33 Jahre alten Kroaten vollstreckt.
Dem Mann wird vorgeworfen, als Mitglied der sogenannten „Pink-Panther-Bande“ an den Überfällen in den Stadtteilen Sülz ( 17. Juli 2015) und Nippes (24. Mai 2016) sowie in Esslingen am Neckar (7. Oktober 2016) beteiligt gewesen zu sein. Dem Beschuldigten wird gemeinschaftlicher schwerer Raub und in zwei Fällen ein Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz zur Last gelegt.

Bei der Tat im Mai 2016 soll der 33-Jährige gemeinsam mit seinen vier Komplizen, mit Sturmgewehren bewaffnet, in das Geschäft des Kölner Juweliers eingedrungen sein und Goldschmuck im Wert von mehr als 100 000 Euro erbeutet haben. Nach dem Überfall waren die Männer in einem bereitstehenden Fluchtfahrzeug geflüchtet, das Beamte wenig später in Tatortnähe fanden.

Nach Ausstrahlung des Falles in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ am 3. Juni 2020 gaben Ermittler aus der Schweiz den entscheidenden Hinweis, der zu umfangreichen, teils verdeckten Ermittlungen im Ausland und zur Identifizierung des Tatverdächtigen führte.

Bei einer Passkontrolle am Flughafen in Barcelona ging der international gesuchte Beschuldigte der spanischen Polizei ins Netz. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Köln lieferten die spanischen Ermittlungsbehörden den 33-Jährigen aus.
In Köln wurde ihm der Haftbefehl verkündet. Drei Mittäter sind bislang nicht sicher identifiziert.

Weitere Auskünfte erteilt Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer von der Staatsanwaltschaft Köln unter der Telefonnummer 0221/477-4271. (al/de)

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

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Polizeipräsidium Köln
Pressestelle
Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln

Telefon: 0221/229 5555
e-Mail: pressestelle.koeln(at)polizei.nrw.de

https://koeln.polizei.nrw

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