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Blaulicht

POL-MFR: (1449) Rentner betrogen – Falsche Polizeibeamte erlangen hochwertige Goldmünzen

Symbolbild Polizei (Quelle: Pixabay)

Nürnberg (ots) –

Am Sonntagnachmittag (29.11.2022) brachten falsche Polizeibeamte einen Nürnberger Rentner um Goldmünzen mit hohem Wert. Die Kriminalpolizei ermittelt und warnt erneut vor dieser Betrugsmasche.

In den Nachmittagsstunden des vergangenen Sonntags rief eine unbekannte Täterin den Senior an, gab sich als Beamtin der Polizei Nürnberg aus und nannte ihren Namen.
Die Unbekannte gab gegenüber dem Geschädigten an, dass seine Tochter bei einem Autounfall eine Frau getötet hätte. Nun müsse er Geld / Schmuck an die Hinterbliebenen übergeben, ansonsten müsste die Tochter des Geschädigten in Haft.
Nachdem der Geschädigte der Anruferin Glauben schenkte, übergab er an einen weiteren Komplizen der Anruferin mehrere Goldmünzen. Diese hatten einen Wert von ca. 85.000 Euro. Der Täter konnte unerkannt flüchten.

Die Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Verhaltenstipps:

– Sprechen Sie mit Ihren älteren Angehörigen über Gefahren durch
betrügerische Telefonanrufe.

– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie
sofort auf.

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– Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge / Wertgegenstände
bitten oder nach Ihren Vermögensverhältnissen fragen.

– Die Polizei wird niemals telefonisch die Herausgabe von Bargeld
oder Wertgegenständen fordern.

– Gehen Sie nicht auf Telefonate ein, die Sie ungewollt erhalten.

– Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen
Verhältnissen preis.

– Übergeben Sie niemals Geld, Schmuck oder andere Wertgegenstände
an unbekannte Personen.

– Nutzen Sie die Möglichkeiten Ihrer Telefonanlage oder Ihres
Telefonanbieters zum Sperren unliebsamer Anrufe (z.B.
Verhinderung von Telefonaten aus dem Ausland).

– Ihre Telefonnummer sollte nicht in öffentlichen Verzeichnissen
Stehen (z.B. dem Telefonbuch). Lassen Sie die Nummer dort
löschen.

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– Seien Sie aufmerksam, wenn in Ihrer Nachbarschaft ältere
Menschen leben. Sprechen Sie mit ihnen über dieses Phänomen.

– Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend der Polizei. Scheuen Sie
sich nicht davor, den Polizeinotruf unter der 110 zu wählen,
wenn Ihnen etwas verdächtig vorkommt.

Erstellt durch: Tobias Huthmacher / bl

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Präsidialbüro – Pressestelle
Richard-Wagner-Platz 1
D-90443 Nürnberg
E-Mail: pp-mfr.pressestelle@polizei.bayern.de

Erreichbarkeiten:
Montag bis Donnerstag
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Sonntag
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Außerhalb der Bürozeiten:
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Telefax: +49 (0)911 2112 1525

Die Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken im Internet:
http://ots.de/P4TQ8h

Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelfranken, übermittelt durch news aktuell

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