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Blaulicht

POL-KS: Pkw wendet in Autobahntunnel: Fahrerin nach „Geisterfahrt“ ermittelt; Polizei sucht mögliche Gefährdete

Symbolbild Polizei (Quelle: Pixabay)

Kassel (ots) –

Autobahn 44 (Werra-Meißner-Kreis): Am gestrigen Dienstagabend kam es auf der A 44 im Werra-Meißner-Kreis zu einer „Geisterfahrt“. Eine Autofahrerin hatte gegen 19:40 Uhr im Tunnel Hirschhagen in Fahrtrichtung Kassel mit ihrem Wagen gedreht und fuhr anschließend als Falschfahrerin in Richtung Eschwege zurück. Dabei legte sie mit ihrem silbernen VW Sharan die rund eineinhalb Kilometer bis zum Tunnel Schulberg zurück. Dort wendete sie abermals und fuhr wieder ordnungsgemäß in Richtung Kassel, bis sie schließlich an der Anschlussstelle Hessisch Lichtenau-West die Autobahn verließ. Glücklicherweise war niemand zu Schaden gekommen. Zwar führte die nach der Mitteilung von anderen Verkehrsteilnehmern sofort eingeleitete Fahndung nicht mehr zum Erfolg. Die Ermittlungen der Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal bei der Tunnelleitzentrale führten jedoch anhand der Videoaufzeichnungen im Tunnel zum Kennzeichen des Fahrzeugs, wodurch letztlich die Fahrerin des Sharans ausfindig gemacht werden konnte. Die 55-Jährige aus Kassel räumte das Wendemanöver gegenüber der Polizei umgehend ein. Sie gab jedoch an, nicht erkannt zu haben, dass die Fahrbahn im Tunnel nur in eine Fahrtrichtung befahrbar ist.

Die weiteren Ermittlungen werden wegen Gefährdung des Straßenverkehrs geführt und dauern an. In diesem Zusammenhang bitten die Autobahnpolizisten andere Verkehrsteilnehmer, die durch die Falschfahrt des silbernen VW Sharans möglicherweise gefährdet wurden und der Polizei noch nicht bekannt sind, sich unter Tel. 0561 – 910 1920 bei der Polizeiautobahnstation in Baunatal zu melden.

Rückfragen bitte an:

Matthias Mänz
Pressesprecher
Tel. 0561 – 910 1020

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

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