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Blaulicht

POL-OE: Wildunfälle im Morgengrauen beziehungsweise in den Abendstunden – Polizei gibt Tipps für ein angemessenes Fahrverhalten

Symbolbild Polizei (Quelle: Pixabay)

Kreisgebiet (ots) –

Am Dienstag (10. November) sind der Polizei insgesamt fünf Wildunfälle gemeldet worden. Auch wenn diese für die Verkehrsteilnehmer:innen glimpflich ausgingen, entstanden teilweise hohe Sachschäden. Ein sicheres und angemessenes Fahrverhalten kann helfen, Wildunfälle zu vermeiden.

Gerade jetzt, in der dunklen Jahreszeit, steigt die Gefahr, dass Verkehrsteilnehmer:innen mit Wild kollidieren. Die Statistik zeigt, dass sich besonders viele Unfälle im Frühjahr und im Herbst ereignen. Während jedes Jahr durchschnittlich etwa 700 Wildunfälle und damit etwa 60 pro Monat im Kreis Olpe zu verzeichnen sind, liegt der Durchschnitt im Frühjahr und Herbst deutlich darüber. Die Unfälle werden zumeist in den Morgenstunden zwischen fünf und sieben Uhr und mit dem Beginn der Dämmerung aufgenommen. Kommt es dann noch zu schlechten Sichtverhältnissen durch Nebel oder Regen ist es besonders schwierig, wechselndes Wild zu erkennen.

Die Polizei rät daher, morgens sowie mit dem Beginn der Abenddämmerung auf allen Straßen, insbesondere mit dem Gefahrenzeichen „Wildwechsel“, sehr aufmerksam mit einer angemessenen Geschwindigkeit zu fahren und bremsbereit zu sein.

Sieht man ein Wildtier rechtzeitig, empfiehlt es sich abzubremsen, abzublenden und gegebenenfalls zu hupen, damit das Tier nicht geblendet wird und flüchten kann. Vorsicht ist auch nach dem Vorbeifahren an einem Tier geboten, da weitere Tiere folgen könnten. Ist eine Kollision nicht mehr zu verhindern, sind Ausweichmanöver gefährlich. Ruckartige Lenkbewegungen führen unter Umständen zu einem ausbrechenden Fahrzeug. Damit gefährden Fahrzeugführer:innen nicht nur sich sondern auch andere Verkehrsteilnehmer:innen, die beispielsweise im Gegenverkehr unterwegs sind.

Sollte sich ein Unfall bereits ereignet haben, gilt:

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– Warnblinkanlage einschalten
– Warnweste anziehen
– Unfallstelle absichern.

Das gilt auch wenn das Tier verletzt geflüchtet ist. Ganz wichtig: Ruhe bewahren.

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Olpe
Pressestelle Kreispolizeibehörde Olpe
Telefon: 02761 9269 2200/-10
E-Mail: pressestelle.olpe@polizei.nrw.de
https://olpe.polizei.nrw/

Original-Content von: Kreispolizeibehörde Olpe, übermittelt durch news aktuell

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