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Blaulicht

POL-PPMZ: Mainz-Stadtgebiet, Welle betrügerischer Anrufe, neue Masche falsche Staatsanwaltschaft – Kioskbetreiber bewahrt 65-Jährige vor Schaden

Symbolbild Polizei (Quelle: Pixabay)

Mainz-Stadtgebiet (ots) –

Am gestrigen Dienstag, den 10.11.2021 kam es im gesamten Mainzer Stadtgebiet erneut zu betrügerischen Anrufen, mit der bekannten Masche falsche Polizeibeamte. Leicht abgewandelt verlangte ein angeblicher Staatsanwalt Geld oder Sachwerte, um einen vorliegenden Haftbefehl abzuwenden. Auch in den gestrigen Fällen wurden die Angerufenen von den bislang unbekannten Tätern massiv unter Druck gesetzt. Bei Verweigerung der Zahlung komme die Polizei unmittelbar zur Festnahme und anschließender Auslieferung in die Türkei zu den Angerufenen nach Hause. Eine 65-jährige Frau aus Mainz begab sich nach einem solchen Anruf in einen Kiosk in Mainz, um von dort aus einen vierstelligen Betrag zu überweisen. Da der Kioskbetreiber misstrauisch wurde und die Frau ansprach, verhinderte er dadurch einen finanziellen Schaden.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor dieser und ähnlichen Betrugsmaschen, die in vielfältigen Formen auftreten können. Aus diesem Grund ist am heutigen Mittwoch von 08.00- 16:00 Uhr eine Hotline eingerichtet. Unter der Rufnummer 06131-653390 stehen Polizeibeamt:innen zur Verfügung und informieren rund um das Thema Sicherheit und Betrug.

Darüber hinaus warnt die Polizei dringend davor, Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte auszuhändigen und rät:

– Sensibilisieren Sie Ihre Angehörigen – Beenden Sie das Gespräch
– Wählen Sie erst dann und eigenständig den Polizeinotruf unter der
110 – Händigen Sie kein Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte aus!
Die Polizei fordert Entsprechendes niemals bei Ihnen ein oder nimmt
dieses entgegen!

Rückfragen bitte an:

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Polizeipräsidium Mainz
Pressestelle

Telefon: 06131 65-3011 / 3012 / 3013
E-Mail: ppmainz.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.mainz

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Quelle zur Veröffentlichung frei.

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