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Blaulicht

POL-SU: Schockanruf! – 68-Jährige zahlt 11.000 Euro an Telefonbetrüger

Symbolbild Polizei (Quelle: Pixabay)

Neunkirchen-Seelscheid (ots) –

Eine 68-jähriger Neunkirchen-Seelscheiderin erhielt am Dienstag (09.11.2021) gegen 15.00 Uhr einen Anruf, in dem sich eine Anruferin als Polizistin ausgab und schilderte, dass die Schwiegertochter der 68-Jährigen einen Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem ein Mensch gestorben sei. Um eine Inhaftierung zu verhindern, sollte die angerufene Frau 20.000 Euro als Kaution zahlen. Da die 68-Jährige „nur“ 11.000 Euro zur freien Verfügung hatte, bot sie diese als Kaution an.

Nachdem die 68-Jährige das Geld von der Bank geholt hatte, erhielt sie einen Anruf von einer angeblichen Staatsanwältin. Diese schilderte, dass sie einen Gerichtsdiener zur Abholung des Geldes geschickt habe. Erst nachdem der Mittäter an der Haustür der Geschädigten stand und das Kuvert mit dem Bargeld entgegengenommen hatte, wurde das Gespräch von der angeblichen Staatsanwältin beendet. Der Abholer verschwand mit dem Geld in unbekannte Richtung.

Am frühen Abend sprach die Neunkirchen-Seelscheiderin dann mit einer Angehörigen und da wurde ihr klar, dass sie Opfer eines Telefonbetruges geworden ist. Auf die Idee, ihren Sohn oder ihre Schwiegertochter zu kontaktieren, war die Geschädigte nicht gekommen, weil diese ja in der misslichen Lage steckten.

Die Polizei rät:

Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen nennen und wählen Sie selbst die 110. Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt.

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Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.

Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.

Übergeben Sie unbekannten Personen NIEMALS Geld oder Wertsachen, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.

Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

Bei Fragen helfen Ihnen die im Opferschutz besonders geschulten Beamtinnen und Beamten Ihrer örtlichen Polizei gerne weiter (Tel: 02241 541-4777)! (Bi)

Rückfragen bitte an:

Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis
Pressestelle

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Telefon: 02241/541-2222
E-Mail: pressestelle@polizei-rhein-sieg.de

Original-Content von: Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis, übermittelt durch news aktuell

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