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Blaulicht

POL-LDK: + Zu viele Transporte gefahren + Führerschein nicht umgeschrieben + Promillefahrer erwischt + Nach Zusammenstoß mit Kuh weitergefahren +

Symbolbild Polizei (Quelle: Pixabay)

Dillenburg (ots) –

Ehringshausen: Zu viele Transporte gefahren / Verstöße gegen die Kabotageverordnung –

Wegen verschiedener Verstöße musste der Fahrer eines Kleintransporters eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.000 Euro hinterlegen. Einer Streife des regionalen Verkehrsdienstes Lahn-Dill fiel der in Bosnien-Herzegowina zugelassene Pritschenwagen am Montagnachmittag (08.11.2021) auf dem Pendlerparkplatz der A45 bei Ehringshausen auf. Der bosnische Fahrer gab gegenüber den Polizisten an, gewerbliche Transporte für eine in seinem Heimatland ansässige Firma durchzuführen. Aktuell hatte er vier Paletten Sonnenbrillen und Uhren mit Ziel Frankreich geladen. Obwohl sein Fahrzeug mit einem digitalen Kontrollgerät ausgestattet ist, hatte der Bosnier seine Fahrerkarte nicht benutzt, so dass keinerlei Aufzeichnungen über seine Lenk- und Ruhezeiten erfolgten. Er händigte handgeschriebene Fahrnachweise, sogenannte Kontrollblätter, der vorangegangenen Tage aus, obwohl die Benutzung des digitalen Kontrollgerätes zwingend vorgeschrieben ist. Zudem erkannten die Verkehrsexperten nach der Sichtung der Transportaufträge, dass mehr als die erlaubten drei Touren pro sieben Tage durchgeführt wurden. Die sogenannte Kabotageverordnung regelt die Transportfahrten im europäischen Binnenverkehr für im EU-Ausland ansässige Transportunternehmen. Demnach darf die bosnisch-herzegowinische Spedition im Anschluss an eine grenzüberschreitende Beförderung lediglich bis zu drei Kabotagebeförderungen innerhalb von sieben Taten mit demselben Fahrzeug durchführen. Anhand der Frachtpapiere rekonstruierten die Polizisten insgesamt sechs gewerbliche Touren in Deutschland. In Absprache mit den für die Ordnungswidrigkeiten zuständigen Behörden setzten die Ordnungshüter eine Sicherheitsleistung von 2.000 Euro fest. Am nächsten Morgen stellte die Spedition ihrem Mitarbeiter die Summe zur Verfügung, bis dahin musste der Fahrer auf dem Parkplatz eine Zwangspause einlegen.

Dillenburg: Strafanzeige weil Führerschein nicht umgeschrieben wurde –

Nach einer Verkehrskontrolle der Dillenburger Polizei kommt auf einen bosnisch-herzegowinischen Staatsangehörigen ein Verfahren wegen Fahrens ohne die erforderliche Fahrerlaubnis zu. Gestern Morgen (09.11.2021) stoppten die Ordnungshüter den 67-jährigen Autofahrer in der Hof-Feldbach-Straße. Der Bosnier wohnt bereits seit 13 Jahren in Deutschland, hat es jedoch versäumt seine bosnisch-herzegowinische Fahrerlaubnis in eine deutsche umschreiben zu lassen.

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Hüttenberg: Promillefahrer gestoppt –

Auf 2,6 Promille brachte es der Alkoholtest eines Peugeotfahrers gestern Nachmittag (09.11.2021) in der Hauptstraße. Eine Streife der Wetzlarer Polizei stoppte den 46-Jährigen gegen 17.50 Uhr. Da er offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand, ließen die Ordnungshüter den in Hüttenberg lebenden Autofahrer pusten. Auf der Wache in Wetzlar nahm ihm ein Arzt eine Blutprobe ab, zudem beschlagnahmten die Polizisten seinen Führerschein. Nach den polizeilichen Maßnahmen durfte er die Polizeistation wieder verlassen.

Hüttenberg: Kuh angefahren und geflohen –

Eine kuriose Verkehrsunfallflucht beschäftigt derzeit die Wetzlarer Polizei. Heute in den frühen Morgenstunden (10.11.2021) meldeten sich Verkehrsteilnehmer von der Landstraße zwischen Volpertshausen und Reiskirchen. Sie hatten auf der Fahrbahn Fahrzeugteile entdeckt und waren auf eine offensichtlich verletzte Kuh gestoßen. Wegen der schwerwiegenden Verletzungen, erlöste ein Veterinärmediziner das Tier noch vor Ort von seinen Leiden. Unter den Fahrzeugteilen an der Unfallstelle befand sich auch das Kennzeichen des Unfallwagens. An der Halteranschrift im Schöffengrund trafen Polizisten auf den Unfallfahrer. Der 56-Jährige stand deutlich unter Alkoholeinfluss und pustete 1,52 Promille. Die Ordnungshüter ordneten eine Blutentnahme an und stellten seinen Führerschein sicher. Der Unfallwagen stand völlig demoliert an der Wohnanschrift des Promillefahrers. Auf den Schöffengrunder kommen nun Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung sowie Verkehrsunfallflucht zu.

Guido Rehr, Pressesprecher

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