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Blaulicht

POL-NE: Ein nicht angelegter Gurt und seine weitreichenden Folgen

Symbolbild Polizei (Quelle: Pixabay)

Neuss (ots) –

Einem Motorradpolizisten fiel am Mittwoch (10.11.), gegen 14:30 Uhr, im Rahmen seiner Streife ein Auto am Berghäuschensweg auf, dessen Fahrer den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Schlimmer noch bewertete der Beamte, dass auch das Kleinkind auf dem Beifahrersitz des Wagens nicht vorschriftsgemäß gesichert war. Dem anschließenden Versuch einer Kontrolle entzog sich der Mercedesfahrer zunächst, indem er die Anhaltezeichen ignorierte, seinen Wagen beschleunigte und vor ihm befindliche Autos teils rasant und über die Spur des Gegenverkehrs überholte. Erst eine Rotlicht zeigende Ampel zwang den offenbar Flüchtenden zur Aufgabe. Bei der anschließenden Kontrolle gab der 25-Jährige an, dass er Sanktionen wegen der Gurtverstöße gefürchtet habe und deshalb zunächst geflüchtet sei. Dass er dadurch das Risiko für sich, seinen zweijährigen Sohn und andere Verkehrsteilnehmer noch erhöhte, muss eigentlich nicht erwähnt werden. Insofern leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer Verkehrsstraftat ein.

Der Gurt und vorgeschriebene Sicherungseinrichtungen für Kinder retten Menschenleben. Schon bei 30 Stundenkilometern wird es ohne Anschnallgurt richtig gefährlich. Ein Aufprall mit diesem Tempo hat ähnliche Folgen wie ein Sturz aus vier Metern Höhe. Sind Fahrer oder Beifahrer bei knapp 60 Stundenkilometern nicht angeschnallt, führt der Aufprall selbst mit Airbag regelmäßig zu lebensgefährlichen Verletzungen.
Für Hinterbliebene von Verkehrsunfallopfern ist der Umstand, dass der Verlust des geliebten Menschen möglicherweise durch das Anlegen des Gurts vermeidbar gewesen wäre, unbeschreiblich schwer zu ertragen. Schützen Sie sich und Ihre Familie vor solch einer Erfahrung.

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