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Blaulicht

POL-SZ: Pressemitteilung des Polizeikommissariats Wolfenbüttel vom Donnerstag, 20. Januar 2022:

Symbolbild Polizei (Quelle: Pixabay)

Wolfenbüttel (ots) –

Polizei Wolfenbüttel warnt erneut vor den verschiedensten Betrugsversuchen

Aktuell häufen sich bei der Polizei in Wolfenbüttel wieder vermehrt Mitteilungen über Betrugsversuch mittels „Enkeltrick“, dem Auftreten falscher Handwerker (bereits berichtet) oder falscher Polizisten. So ruft beispielweise die angebliche Enkelin an und sagt, dass sie dringend Geld für einen Hauskauf benötige. Der falsche Polizist meldet den Verkehrsunfall eines nahen Angehörigen bei dem ein Mensch ums Leben gekommen sei und man nun Bargeld benötige, um eine Haft abzuwenden. Hierbei handelt es sich immer um Betrugsversuche. Im aktuelle Fall konnte glücklicherweise eine Geldübergabe am Mittwoch durch die Tochter der Seniorin verhindert werden. Hierzu nochmals die Tipps der Polizei:

– Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht
selber mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern
Sie Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen. –
Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte
oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. Erfragen
Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige Verwandte/Bekannte
wissen kann. – Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und
finanziellen Verhältnissen preis. – Lassen Sie sich nicht drängen und
unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben des Anrufers
zu überprüfen. Rufen Sie die jeweilige Person unter der Ihnen lange
bekannten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. –
Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert:
Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen nahe
stehende Personen. – Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie
Schmuck an unbekannte Personen. – Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig
vor, informieren Sie unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110. –
Sind Sie bereits Opfer eines Enkeltricks geworden, zeigen Sie die Tat
unbedingt bei der Polizei an. Dies kann der Polizei helfen,
Zusammenhänge zu erkennen, andere Personen entsprechend zu
sensibilisieren und die Täter zu überführen. – Lassen Sie Ihren
Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta Schmidt wird
beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar nicht mehr
ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags wenden Sie
sich an die Telekom. – Bewahren Sie Ihre Wertsachen, z.B. höhere
Geldbeträge und andere Wertgegenstände nicht zuhause auf, sondern auf
der Bank oder im Bankschließfach.

Rückfragen bitte an:

Polizei Salzgitter
Polizeikommissariat Wolfenbüttel
Frank Oppermann
Telefon: 05331 / 933 – 104
E-Mail: frank.oppermann65@polizei.niedersachsen.de
http://www.polizei.niedersachsen.de

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Original-Content von: Polizei Salzgitter, übermittelt durch news aktuell

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