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Blaulicht

POL-PPRP: 78-Jährige wird Opfer von falschem Polizeibeamten – Zeugen gesucht

Symbolbild Polizei (Quelle: Pixabay)

Ludwigshafen (ots) –

Am 10.11.2021, gegen 14.00 Uhr, rief ein unbekannter Mann bei einer 78-jährigen Ludwigshafenerin an und gab sich als „Oberkommissar von Oppau“ aus. Er berichtete ihr von einem schweren Verkehrsunfall in Oppau, bei dem ihr Sohn ein Stopp-Schild überfahren habe und damit einhergehend einen Radfahrer angefahren und getötet habe. Die ausländische Familie des Verstorbenen wolle nun den Sohn im Ausland vor Gericht stellen, weshalb man nun 40.000 Euro Lösegeld benötige, um den Sohn freizubekommen. Da die 78-Jährige nur einige hundert Euro zu Hause hatte, wurde ihr aufgetragen, dass sie zu dem Geld auch noch ihren Schmuck in ein Paket packen solle und ihren Namen sowie ein Aktenzeichen, welches der Unbekannte ihr gab, darauf schreiben solle. Danach unterbrach der unbekannte Täter das Telefonat mehrfach unter dem Vorwand, er müsse mit dem Amtsgericht abklären, wer als Kurier das Paket bei der 78-Jährigen abholen solle, um dieses als Kaution beim Amtsgericht zu hinterlegen. Am Ende des Gesprächs gab er der Seniorin den Namen einer Frau, die das Paket abholen werde und erklärte ihr, dass die 78-Jährige das Paket in der nächsten Woche beim Amtsgericht wieder abholen könne. Kurze Zeit nach dem Telefonat klingelte die vom Anrufer angekündigte Frau bei der 78-Jährigen in der Kaiser-Wilhelm-Straße und nahm das Paket entgegen. Der 78-Jährigen entstand ein Schaden im hohen vierstelligen Bereich.

Die Abholerin des Pakets war etwa Mitte 20 Jahre, circa 1,60 m groß, schlank und hatte schwarze schulterlange Haare. Sie trug einen roten Mantel und eine schwarze Mund-Nasen-Bedeckung.

Wer Hinweise zu der Frau geben kann, wird gebeten, sich an die Kriminalpolizei Ludwigshafen unter der Telefonnummer 0621/963-2773 oder per E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd@polizei.rlp.de zu wenden.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei:

– Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu
auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.

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– Wenn Sie auch einen verdächtigen Anruf erhalten haben, melden
Sie dies bei Ihrer Polizeidienststelle oder unter der 110.

Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Rheinpfalz
Anke Buchholz
Telefon: 0621-963-1500
E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.rheinpfalz

Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der
Quelle zur Veröffentlichung frei.

Original-Content von: Polizeipräsidium Rheinpfalz, übermittelt durch news aktuell

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