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Blaulicht

POL-PB: #PassAuf! – Teure Tempoverstöße und verbotene Knallgeräusche

Paderborn/Delbrück (ots) –

Am Mittwochnachmittag hat die Polizei Schwerpunktkontrollen auf der B64 sowie in Delbrück durchgeführt. Im Fokus standen hierbei Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie verbotene Manipulationen an Kraftfahrzeugen.

Auf der B64 bei Paderborn-Sande fuhren innerhalb weniger Stunden insgesamt 60 Fahrzeugführer zu schnell. Um 19.30 Uhr war ein Audi-Fahrer in Richtung Paderborn statt der erlaubten 70 km/h mit 161 km/h unterwegs. Ihn erwartet ein Bußgeldverfahren, in dem laut neuem Bußgeldkatalog ein Regelsatz von 700 Euro, drei Monate Fahrverbot sowie zwei Punkte vorgesehen sind. Weitere 15 Fahrzeugführer erwarten Bußgelder in dreistelliger Höhe sowie Punkte in Flensburg.

In der Delbrücker Innenstadt fielen zwei Fahrzeugführer auf, die verbotswidrig ihr Mobiltelefon nutzten und gleichzeitig nicht angegurtet waren. Bei einem der beiden Fahrer waren die Vorderreifen seines VW Polo bis unter die Verschleißgrenze abgefahren. Auch hier wurden Bußgeldverfahren eingeleitet.
Gegen 17.00 Uhr wurden die Einsatzkräfte auf der Boker Straße auf einen BMW-Fahrer aufmerksam. Unmittelbar nach kurzen Beschleunigungen des Fahrers waren aus dem Auspuff explosionsartige Knallgeräusche wahrnehmbar. In der Regel entsteht dies durch eine Manipulation der Motorelektronik, wodurch Kraftstoff in die heiße Abgasanlage gelangt und sich hier entzündet. Bei der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht. Der 23-jährige Fahrer gab zu, mittels einer Handy-App in die Fahrzeugtechnik eingegriffen zu haben. Zwecks Beweissicherung wurden der Pkw und das Mobiltelefon sichergestellt. Sollte sich bei den jetzt folgenden Ermittlungen bestätigen, dass die Betriebserlaubnis erloschen ist, kommt auf den jungen Fahrer ein Bußgeld über 90 Euro. zu. Außerdem hat er dann die knapp vierstelligen Kosten des Verfahrens zu tragen.

#PassAuf! – Zur Reduzierung der Unfälle mit schweren Unfallfolgen organisiert die Kreispolizeibehörde Paderborn über das Jahr gesehen viele Aktionen sowie wöchentlich stattfindende Schwerpunktkontrollen.

Rückfragen von Medienvertretern bitte an:

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