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Blaulicht

POL-PPKO: Puh, das war knapp

Koblenz (ots) –

Eine weitere Welle von Schockanrufen rollte am gestrigen Mittwoch, 09.11.2021 über Koblenz.

Weit über 20 Senioren meldeten einen verdächtigen Anruf bei der Koblenzer Polizei.

Wieder einmal rief ein angeblicher Polizeibeamter bei den Senioren an und teilte diesen mit, dass ein naher Familienangehöriger in einen Verkehrsunfall verwickelt war, bei dem eine Person tödlich verletzt wurde. Um die drohende Haftstrafe abzuwenden sollte eine hohe Kaution gezahlt werden.

Bei zwei dieser Vorfälle stand der Schadenseintritt kurz bevor.

Eine der angerufenen Personen hatte bereits einen hohen fünfstelligen Betrag bei der Bank abgehoben, wurde aber dann doch skeptisch, als die Täter sie aufforderten, ständig am Handy zu bleiben.

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In dem zweiten Fall ist es einer aufmerksamen Bankangestellten zu verdanken, dass kein Schaden eintrat.
Diese wurde misstrauisch, zahlte das Geld nicht aus und alarmierte die Polizei. Erst ein Telefonat bei der tatsächlichen Tochter der Geschädigten konnte diese in ihrem Vorhaben, Geld abzuheben und zum Amtsgericht Koblenz zu bringen, abhalten.

Die Polizei weist nochmals darauf hin, dass weder die Polizei noch ein angeblicher Staatsanwalt anruft, um eine Kautionszahlung einzufordern.

Lassen Sie sich bitte nicht auf das perfide Spiel der Telefonbetrüger ein und legen Sie einfach auf.

Nützliche Präventionstipps sowie den Videoclip finden Sie auch auf unserer Homepage https://s.rlp.de/LDQh4

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Koblenz

Telefon: 0261-103-2013, Georg
E-Mail: ppkoblenz.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/pp.koblenz

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