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Blaulicht

POL-ESW: Polizei registriert Schockanrufe bei Einwohnern im Werra-Meißner-Kreis und warnt vor Betrugsmasche

Symbolbild Polizei (Quelle: Pixabay)

Eschwege (ots) –

Werra-Meißner-Kreis

Die Polizei in Eschwege vermeldet aktuell einen sog. „Schockanruf“ in ihrem Zuständigkeitsbereich, bei dem unbekannte Betrüger versucht haben, mittels dieser Masche ihr Opfer auszutricksen. Ähnliche Vorfälle werden auch aus dem Zuständigkeitsbereich der Polizei Sontra gemeldet. Aus gegebener Veranlassung warnt die Polizei vor der Betrugsmasche der Schockanrufe und gibt Präventionstipps.

Gegen 13.15 Uhr ist 63-jährige Frau aus Eschwege Opfer dieser Telefonmasche geworden, erkannte den Schwindel aber und ging nicht auf weitere Forderungen ein. In dem Telefonat hatte sich eine weibliche, dem Alter der Stimme nach zu urteilen, etwa 30-35-jährige Frau in akzentfreiem Deutsch gemeldet und mit weinerlicher Stimme erklärt, dass sie die Tochter des Opfers sei und einen Unfall mit tödlichem Ausgang verursacht hätte. Dann reichte die Anruferin den Telefonhörer an eine vermeintliche Kripobeamtin weiter, die zur Abwendung einer Strafe eine Kaution ins Spiel brachte, die dann von der 63-Jährigen zu zahlen wäre. Dies verneinte die 63-Jährige aber gleich und legte sofort auf. So blieb es in dem Fall zum Glück nur bei einem Betrugsversuch.

Tipps der Polizei zu „Schockanrufen“ / „falsche Polizeibeamte“:

Am Telefon:

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-Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die
angebliche Amtsperson kommt oder anruft. Suchen Sie die Telefonnummer
der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die
Telefonauskunft geben.

-Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck
setzen und legen sie sofort auf, wenn der Anrufer Druck ausübt.

-Überprüfen Sie die Angaben und halten sie Rücksprache,
insbesondere mit den angeblich betroffenen Familienangehörigen.
Nutzen sie dazu die ihnen bekannten Nummern zur Kontaktaufnahme.

-Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen
Verhältnissen preis.

An der Tür:

-Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel
Polizisten, den Dienstausweis.

-Wichtig: Überprüfen sie die Angaben und lassen Sie ggfs. einen
Besucher während der Überprüfung vor der abgesperrten Tür warten.

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-Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung und
übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

-Wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt Informieren
Sie sofort die Polizei unter der Notrufnummer 110 oder der jeweiligen
Amtsleitung und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

-Wichtig bei Telefonkontakt: Beenden Sie zuerst ein verdächtiges Telefonat und wählen dann erst die Nummer, die sie herausgesucht haben.
Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.polizei-beratung.de oder auch unter www.pfiffige-senioren.de

Polizeidirektion Werra-Meißner-Pressestelle-; PHK Först

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen
Polizeidirektion Werra-Meißner
Niederhoner Str. 44
37269 Eschwege
Pressestelle

Telefon: 05651/925-123
E-Mail: poea.werra.meissner@polizei-nordhessen.de

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Original-Content von: Polizei Eschwege, übermittelt durch news aktuell

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